Erfurter Kunstverein Bauhausfrauen

Die KünstlerInnen:

Liz Bachhuber / Danica Dakić / 
Nicole Degenhardt / Elfi E. Fröhlich /
Nadine Göpfert / Jana Gunstheimer /
Christiane Haase / Heike Hanada /
Christine Hill / Franziska und Sophia Hoffmann /
Katharina Hohmann / Indra Kupferschmid / 
Verena Kyselka / Meike Langer / 
Carina Linge / Ricarda Löser / 
Nina Lundström / Barbara Nemitz / 
Nina Röder / Naomi Tereza Salmon / 
Tonia Schmitz / Theresa Schubert / 
Anke Stiller / Laura Straßer / 
Maria Vill / Leonie Weber / 
Karen Weinert / Rosmarie Weinlich / 
Nadine Wottke / Lusha Y //

Laura Straßer, Gropi Groupy 2009 Porzellan / Schlickerguss

Laura Straßer
Gropi Groupy, 2009
Porzellan / Schlickerguss

Studio Meike Langer, Beaugars

Studio Meike Langer
Beaugars
Kleiderständer

Über die Ausstellung

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Im Kontrast zum historischen „Bauhaus“ ist heute die Emanzipation der Frauen in der Kunst selbstverständlich. Exemplarisch werden dazu die Werke von 35 Lehrerinnen und Absolventinnen der Fakultäten Kunst und Gestaltung (Freie Kunst, Medienkunst/Mediengestaltung, Produkt-Design und Visuelle Kommunikation) sowie Architektur der Bauhaus-Universität Weimar gezeigt.

Die Ausstellung präsentiert Werke von Lehrerinnen und Absolventinnen der Fakultäten Kunst und Gestaltung (Freie Kunst, Medienkunst/Mediengestaltung, Produkt-Design und Visuelle Kommunikation) sowie Architektur der Bauhaus-Universität Weimar. Unter ihnen Liz Bachhuber (als Mitbegründerin der Fakultät Kunst und Gestaltung), Danica Dakić (Teilnehmerin der documenta 12), Jana Gunstheimer, Heike Hanada (Architektin des neuen Bauhaus-Museums Weimar), Christine Hill (Teilnehmerin der documenta 10), Carina Linge, Nina Röder und Isabell Weber u. a.

Eine Ausstellung in Kooperation mit der Kunsthalle Erfurt

Die Bauhaus-Universität

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Architektur und Urbanistik, Bauingenieurwesen, Kunst und Gestaltung und Medien – mit ihren Fakultäten und Arbeitsgebieten verfügt die Bauhaus-Universität Weimar über ein einzigartiges Profil. Das Spektrum der Universität umfasst gegenwärtig ca. 40 Studiengänge bzw. -programme und reicht von der Freien Kunst über Design, Visuelle Kommunikation, Mediengestaltung, -wissenschaft und -informatik bis zu Architektur, Bauingenieurwesen, Baustoffkunde und Umwelt sowie Management. Der Begriff „Bauhaus“, der seit 1996 im Namen der Universität steht, weist die historische Verbindung als Anspruch im Jetzt aus. In der Selbstcharakterisierung werden als Brückenbegriffe zwischen dem historischen Bauhaus und der aktuellen Universität Experimentierfreudigkeit, Offenheit, Kreativität und Internationalität genannt. Dazu gehört aber auch die Verbindung zwischen freier Kunstausübung und den angewandten gestalterischen Disziplinen. Als 1993 die Fakultät Gestaltung (heute: Kunst und Gestaltung) gegründet wurde, kehrten nach langer Zeit die freien künstlerischen Disziplinen in den Verband der Hochschule zurück. Die Fakultät, die Aufgaben einer Kunsthochschule des Freistaats Thüringen in der Bauhaus-Universität Weimar übernimmt, bietet ein integriertes künstlerisches und gestalterisches Projektstudium. Die 1996 gegründete Fakultät Medien unterstreicht die technische Progressivität der Hochschule, denn hier stehen Neue Medien, computergestützte Formprozesse und Inhalte der Informatik im Zentrum der Ausbildung. 

Warum nur Frauen in der Auswahl?

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Die Konzentration auf Frauen sucht bewusst einen Vergleich zu der etwa zeitgleich im Angermuseum Erfurt präsentierten, historisch orientierten Ausstellung 
„Vier Bauhausmädels“. Dort geht es um die Frage, wie junge Frauen, die am Bauhaus ausgebildet wurden, sich in den 1920er und 1930er Jahren als selbstständige Gestalterinnen etablierten (oder nicht). Auf diese kulturhistorische Fragestellung will die Ausstellung „BauhausFrauen“ für die Gegenwart Antworten bereitstellen. Dabei wirkt die Ausstellung komplementär zur historischen Analyse, denn in der Gegenwart ist weitgehend Wirklichkeit geworden, was sich die weiblichen Avantgarden vom Beginn des 20. Jahrhunderts wünschten.