Donnerstag, 14.11. || 19 Uhr
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Marcus Glahn. Was soll man?

Eine fotografische Untersuchung der

deutschen Minderheit in Rumänien

15.11.2019 – 2.2.2020
Eine Ausstellung des Erfurter Kunstvereins
in der Kunsthalle Erfurt


Die Arbeiten des Fotografen Marcus Glahn, Absolvent der Bauhaus-Universität Weimar, sind meist Dokumentationen des Zeitgeschehens. In seiner aktuellen Serie widmet er sich dem Thema der Identität. In Form einer konzeptuellen Fotoserie hat Marcus Glahn sich auf die Spuren einer ethnischen Minderheit begeben, den Siebenbürger Sachsen in Rumänien, und untersucht, was von der einstigen Lebensgemeinschaft und ihrer Tradition noch geblieben ist. Aufgrund der weltweit zunehmenden nationalistischen Tendenzen, die sich u. a. in einem beunruhigenden Rechtsruck in Europa äußern, hat seine Serie, in der es um die Auseinandersetzung mit Fragen der Herkunft geht, gesellschaftspolitische Relevanz und Aktualität. Wie gehen wir heute mit dem Eigenen und dem Fremden um? Was bedeutet Identität? Wie wollen wir leben?

Foto: Marcus Glahn
Foto: Marcus Glahn
Foto: Marcus Glahn
Foto: Marcus Glahn
Foto: Marcus Glahn