Luise von Rohden HANDZÜGE

Eröffnung //\ 14. Mai 2020, 19 Uhr
Kunsthalle Erfurt

Luise von Rohden (*1990 in Gotha, Thüringen) gehört zu einem Feld junger Künstler_innen, die sich das klassische Medium Zeichnung erfolgreich neu aneignen und interpretieren. Ihre ungegenständlichen Zeichnungen bestehen aus nachvollziehbaren einfachen Strichen, die meist nur eine Richtung, eine ähnliche Breite, ähnliche Farbigkeit haben. Sie streben nicht danach, besonders gekonnt oder raffiniert auszusehen. Vielmehr sind sie das, was sie sind – Spuren einer Bewegung, Spuren von Handzügen. Dennoch verwandeln sie sich mitunter in etwas anderes, in etwas Wesenhaftes oder Landschaftliches. In diesen permanent nach Reduktion strebenden Zeichnungen, offenbart sich die Komplexität des scheinbar Einfachen.

Eine Ausstellung des Erfurter Kunstvereins
in der Kunsthalle Erfurt

15.5.–19.7.2020
www.luisevonrohden.de

Horizontale (h m/1 53/0), Tusche auf Papier, 180 x 150 cm, 2016. Foto: Thomas Bruns.

Horizontale (h m/1 53/0), Tusche auf Papier, 
180 x 150 cm, 2016. Foto: Thomas Bruns

Wellen (hh h/wu 150/0), Tusche auf Papier, 78 x 58 cm, 2018. Foto: Thomas Bruns

Wellen (hh h/wu 150/0), Tusche auf Papier, 
78 x 58 cm, 2018. Foto: Thomas Bruns

Luise von Rohden, Atelieransicht. Foto: Lukas Paul Meya

Luise von Rohden, Atelieransicht.
Foto: Lukas Paul Meya